Wissen macht stark

Unser Blog für Informationen rund um Kinder, Jugendliche und Familien

Von der Geburt bis zu den ersten Jahren als Erwachsene legen Kinder eine unglaubliche Entwicklung hinter sich.
In jeder Lebensphase und bei allen Lebensthemen kann die Familie dabei Halt geben und bei Problemen eine wichtige Unterstützung sein.
Auf diesem Blog veröffentlichen wir alles Wissenswerte zu den Themen Kinder, Jugendliche und Familie
und möchten als Ansprechpartner bei Fragen und individuellen Problemen helfen.

 


14.10.2021

Das Baby schreit

Es gibt viele Gründe, warum Babys und Kleinkinder schreien. Wichtig: sie schreien nicht um dich zu ärgern. Vielmehr können sie sich noch nicht anders ausdrücken. Mit Schreien machen sie beispielsweise deutlich, dass sie hungrig sind, Ruhe brauchen, frieren oder die Windel voll ist. Gerade in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt fällt ist es vielen jungen Eltern nicht leicht zu erkennen, warum ihr Baby gerade schreit und was es unmittelbar braucht. Mit der Zeit können Eltern die Signale ihres Kindes nach und nach besser deuten und unterscheiden, warum es schreit und was es gerade braucht. Aber nicht immer. Gerade im zweiten und dritten Monat schreien viele Babys sehr oft – obwohl sie gefüttert und gewickelt sind, von Mama oder Papa getragen werden und viel Nähe bekommen. Solche Schreiphasen sind für Eltern sehr belastend.  

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14.10.2021

Sexting

Der Begriff Sexting stammt aus dem englischen und ist ein Kompositum, ein Wort, das sich aus zwei Wörtern zusammensetzt: Sex und texting (englisch für „eine SMS senden“)

Unter Sexting verstehen wir im Großen und Ganzen das Versenden und Empfangen von erotischen Nachrichten und Phantasien via Smartphone oder Computer. 

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14.10.2021

Cyber-Grooming

Unter Cyber-Grooming verstehen wir die das Anbahnen eines Kontaktes und die Kontaktaufnahme zu Kindern und Jugendlichen im Internet. Der Fachbegriff umfasst unterschiedliche Handlungen im digitalen Raum, die einen sexuellen Missbrauch vorbereiten. Zumeist männliche Täter schreiben Kinder und Jugendliche an, in den meisten Fällen mit dem klaren Ziel, sexuellen Missbrauch zu begehen.

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14.10.2021

Misshandlung – Vernachlässigung – sexualisierte Gewalt

Unterscheidung von Kindeswohlgefährdung

Wir werden oft gefragt, wie man sexualisierte Gewalt überhaupt einordnen kann.

Es gibt drei Formen, durch die das Wohl Deines Kindes gefährdet werden kann, eine davon ist sexualisierte Gewalt. Weil aber teilweise die Formen ineinander spielen, erklären wir Dir hier nun alle drei nacheinander.

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14.10.2021

Formen von Kindeswohlgefährdung:

Misshandlung

Eine der drei Formen der Kindeswohlgefährdung ist die Misshandlung des Kindes, diese ist unterteilt in die körperliche und in die psychische Ebene.

Auf der Ebene der körperlichen Gewalt gehören alle Formen von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, die zu einer körperlichen Verletzung führen oder führen können. Erwachsene, die Kinder und Jugendliche körperlich misshandeln, nehmen mit Absicht in Kauf, dass ernsthafte körperliche Verletzungen entstehen. Aber auch wenn keine körperlichen Verletzungen oder sichtbare Wunden entstehen, sprechen wir von körperlicher Misshandlung, wenn ein Kind oder ein*e Jugendliche geschlagen, getreten, gebissen, gekniffen, geschüttelt, gewürgt, verbrüht, verbrannt oder unterkühlt wird. Hinzu kommen seelische Schäden für die Kinder und Jugendlichen.

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14.10.2021

Formen von Kindeswohlgefährdung:

Vernachlässigung

Eine der drei Formen der Kindeswohlgefährdung ist die Vernachlässigung des Kindes, diese ist unterteilt in die körperliche und in die psychische Ebene.

Der Bereich der Vernachlässigung ist breit gefächert. Wichtig ist für Dich zu wissen, dass wir auch hier nicht von punktuellen Momenten sprechen, sondern dass ein wiederholtes oder andauerndes Unterlassen von fürsorglichem Handeln durch Eltern und Erziehungsberechtigte gemeint ist. Wenn ein Kind beispielsweise im Winter ohne warme Jacke herumläuft, ist es nicht automatisch ein Zeichen für Vernachlässigung. Vielleicht hat er oder sie die Jacke einfach zuhause vergessen. Wenn wir aber mitbekommen, dass Kinder und Jugendliche immer wieder unangemessen gekleidet sind, immer wieder unzureichende Körperhygiene wie ungeputzte Zähne, starken Körpergeruch oder Kotreste auf der Haut haben, dann sollten wir das Ganze beobachten. Manchmal kann es sein, dass Du das Gefühl hast, dass ein* Freund*in Deines Kindes zuhause vernachlässigt wird, dann kann es helfen, ein Vermutungstagebuch zu führen: Kurz mit Datum die Beobachtung notiert und über ein paar Wochen das Ganze für Dich persönlich schriftlich festhalten. Dann weißt du, ob Du mit Deinem mulmigen Bauchgefühl richtig lagst oder eben auch nicht.

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14.10.2021

Formen von Kindeswohlgefährdung

Sexualisierte Gewalt

Eine der drei Formen der Kindeswohlgefährdung ist die sexualisierte Gewalt, diese ist unterteilt in die körperliche und in die psychische Ebene.

Von sexualisierter Gewalt sprechen wir, wenn an oder vor einem Kind eine sexuelle Handlung vorgenommen wird. Wichtig hier: Das Kind oder der*die Jugendliche stimmt dem nicht zu und so wird gegen seinen oder ihren Willen gehandelt. Die andere Variante wäre, dass er* sie dem Ganzen nicht verantwortlich zustimmen kann, da er*sie die gesamte Tragweite nicht erfassen kann. Das kann Altersgründe haben oder auch Gründe der geistigen Reife. Dabei benutzten die Täter*innen Kinder oder Jugendliche zur eigenen sexuellen Stimulation und missbrauchen das vorhandene Macht- oder Kompetenzgefälle. Auf der körperlichen Ebene zählt zur sexualisierten Gewalt Küssen, Berühren der Geschlechtsorgane und der Geschlechtsverkehr an sich. 

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Deshalb sind wir für dich da, wenn du Hilfe brauchst, Fragen hast oder dir deine Sorgen von der Seele reden möchtest. Wir beraten dich unabhängig von deinem Nationalität, ethischer Herkunft, Religion, Geschlecht und deiner sexuellen Orientierung. Zu uns kommen Eltern und Kinder mit den unterschiedlichsten Lebensmodellen, ob „klassische“ Familie, Patchworkfamilien, Alleinerziehend, Regenbogenfamilien oder alleinlebende junge Menschen.

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